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Alltag findet Stadt

Als Studierende des Masters „Kulturanthropologie europäischer Gesellschaften“ der Albert-Ludwigs-Universität erforschen wir die Alltagskultur in Geschichte und Gegenwart.

Pünktlich zum 900-jährigen Jubiläum der Stadt erarbeiten wir ein forschungsbasiertes Studienprojekt, das sich mit dem Alltag in Freiburg auseinandersetzt. Denn 900 Jahre Stadt Freiburg – das bedeutet auch 900 Jahre städtisches Leben in all seinen Formen und Facetten: Wir blicken auf Arbeit und Freizeit, Wohnen und Mobil-Sein, Einkaufen und Entsorgen und weitere Alltagshandlungen und wollen auf diese Weise das ganz Alltägliche und gleichzeitig das ganz Besondere dieser Stadt herausarbeiten: Wie gestalten die Freiburger*innen im und über ihren Alltag ihre Stadt? Und anders herum: Wie prägt die Stadt Freiburg das Alltagsleben ihrer Bewohner*innen?

Um das herauszufinden, kommen wir mit Personen ins Gespräch, wir begleiten sie bei ihren Tätigkeiten, führen Beobachtungen in der Stadt durch und analysieren unter anderem Medienbeiträge und Akten. Wir lassen Freiburger*innen von ihrem Leben und Tun in der Stadt berichten, und kommen so den kulturellen Beziehungen zwischen Menschen, Praktiken, Dingen und Orten in der Stadt auf die Spur. Unter dem Titel Alltag in der Stadt möchten wir alle Interessierten dazu einladen und auffordern,

                - Perspektiven und Erfahrungen anderer Freibuger*innen kennenzulernen

                - über persönliche Bezüge zur Stadt miteinander ins Gespräch zu kommen

                - neu über den eigenen wie auch den gemeinsamen Alltag nachzudenken.

Einem inklusiven Verständnis des Stadtjubiläums als Feier von und für alle Freibuger*innen folgend, wird unser Forschungsprojekt nicht nur eines über städtischen Alltag, sondern auch in diesem selbst sichtbar sein. Wir werden den städtischen Raum selbst nutzen und ihn in eine öffentliche, für alle zugängliche Ausstellungsfläche verwandeln, indem wir unsere kulturwissenschaftlichen Perspektiven im öffentlichen Stadtraum präsentieren und so Neugier, Aufmerksamkeit und Interesse wecken. Die Stadt wird damit selbst zu einem Ausstellungsnetz.

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