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Gesammelte Werke: historische Perspektiven auf Arbeit und Alltag

[= Forschungsorientiertes Studienprojekt für Masterstudierende]

Seit über 100 Jahren werden in Südwestdeutschland aus volkskundlichem Interesse heraus Zeugnisse aus der Arbeitswelt gesammelt, archiviert und gezeigt. Das Seminar nimmt ausgewählte Ergebnisse dieser ‚gesammelten Werke’ des 19. und 20. Jahrhunderts als Basis eines mehrsemestrigen Studienprojektes und erkundet Quellenbestände und die Kontexte ihres Entstehens aus der Sicht des gegenwärtigen Wandels von Arbeit und Alltag.

Das Seminar ist Teil des von der Landesinitiative Kleine Fächer geförderten Kooperationsprojekts „Vernetzt lernen, forschen, vermitteln: Sammlungen zur Arbeit – Arbeit in Sammlungen“, in dem unser Institut eng mit dem Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft (Tübingen), der Landesstelle für Volkskunde (Stuttgart), der Außenstelle Südbaden des Badischen Landesmuseums (Staufen), dem Museum der Alltagskultur (Waldenbuch) und dem Zentrum für populäre Kultur und Musik (Freiburg) zusammenarbeitet.

Gemeinsam mit dem parallel in Tübingen stattfindenden Seminar „Gesammelte Arbeitskultur – Arbeiten mit Sammlungen“ (Dr. Karin Bürkert) werden wir in Sammlungen und Archiven und mit ihren Beständen zum Thema „Arbeit“ forschen: Unter welchen Prämissen wurde jeweils gesucht und gesammelt? Was galt als sammlungswürdig und in welcher Form sollte es bewahrt werden? Was sagen uns die erhaltenen Bestände über vergangene Sichtweisen auf Arbeit und Alltag und wie können wir das Gesammelte mit aktuellen Theorien der kulturwissenschaftlichen Arbeitsforschung interpretieren?

Das Studienprojekt ist als mehrsemestriges Forschungsvorhaben angelegt, dessen Ergebnisse Anfang 2019 u.a. im Rahmen einer Ausstellung präsentiert werden.

 

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